Englisch

 

 

Die Fachschaft Englisch stellt sich vor:

1.    Lehrkräfte
2.    Mündlichkeit im Fach Englisch
3.    Anforderungsprofil
4.    Zentrale Jahrgangsstufentests / Vera 8
5.    Das Schulbuch Green Line New und weitere Materialien
6.    Wichtige Links
7.    Austausch mit Blackburn

Aktuelles:

   

 1.  Folgende Lehrkräfte sind Mitglieder der Fachschaft Englisch:

OStR Karl-Heinz Aschenbrenner (E, Geo, Sk)

StR Thorsten Bock (E, G)

StRefin Anne Böhner (D, E)

OStR Müslüm Çap (E, F)

LAss Heike Cohen (D, E, Geo)

OStRin Heike Grosch-Macamo (E, K)

OStRin Susanne Heinrich (E, D)

StRefin Leonie Heimes (E,Geo)

StR Maaximilian Pfannkuche (D, E)

StRin Doris Herzing (E, K)

OStRin Carola Raithel (E, It), 2. Fachbetreuerin

StRin Tamara Rebelein (E, F)

StD Axel Schreiber (E, G), 1. Fachbetreuer

OStRin Anne Spiroch (E, F)

OStR Joachim Weitmeier (E, Geo)

 OStRin Tanja Schmitt (E,Sp)

StRefin Ariane Müller (E, G)

 

 2. Mündlichkeit in den modernen Fremdsprachen

 

Der neue Lehrplan für das Gymnasium legt verstärkt Gewicht auf die Mündlichkeit im Fremdsprachenunterricht. Damit wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass es sich um lebende (und auch lebendige) Sprachen handelt, mit denen kommuniziert werden kann und soll. Der Lehrplan und auch die Lehrbücher legen dabei viel Wert darauf, dass mündliche Äußerungen sich möglichst auf den Erfahrungsbereich der Schüler/innen beziehen sollten. Abstraktere Themen werden erst mit der höheren Mittelstufe und der Oberstufe behandelt.

 

So sind die entsprechenden Lehrbücher (bei uns Green Line New – Klett-Verlag, siehe Link 6.) so ausgelegt, dass viele Sprechanlässe die Möglichkeit geben, sich in der Fremdsprache auszudrücken.

Im Schuljahr 2006/07 wurden an unserer Schule erstmals mündliche Schulaufgaben für alle achten Klassen abgehalten. Seit dem Schuljahr 2007/08 finden diese Prüfungen für alle achten und neunten Klassen statt.

 

Die Fachschaft Englisch hat sich für die achte und neunte Jahrgangsstufe vorerst darauf geeinigt, dieses Testverfahren in drei Teile zu gliedern:

  1. Eine spontane zusammenhängende Schüleräußerung zu einem vorgegebenen Thema;

  2. Eine Bildbeschreibung mit anschließendem, themenbezogenen Dialog ;

  3. ein Rollenspiel bzw. eine Kurzdiskussion über ein vorgegebenes Thema.

Geprüft werden zwei bis drei Schüler in etwa 15 Minuten. Eine Themenauswahl ist den Schülern vorher bekannt, das genaue Thema wird ihnen jedoch erst in der Prüfung mitgeteilt.

Mündlichkeit in den modernen Fremdsprachen zeigt sich zudem in der Betonung von Hörverstehensübungen (und auch Filmen), die seit einigen Jahren auch verpflichtend als Teil einer Schulaufgabe getestet werden. Zusätzlich werden im Unterricht verstärkt die Schüler aktiviert, sich in der Fremdsprache zu äußern. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie zum Beispiel short talks, Kurzreferate, verschiedene Dialogformen, discussion panels (Podiumsdiskussionen).

3.    Fachprofil

 

In einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus über den Unterricht in den modernen Fremdsprachen in Bayern heißt es:

 

„Hauptziele des Unterrichts in den modernen Fremdsprachen sind die Fähigkeit, sowohl mündlich als auch schriftlich sach- und adressatengerecht in der Fremdsprache zu kommunizieren, Sicherheit im Umgang mit Texten, interkulturelle Kompetenz, Medienkompetenz sowie die Förderung der Mehrsprachigkeit und des lebenslangen Fremdprachenlernens (...).

 

Hörverstehen und Sprechfertigkeit gewinnen an Gewicht; Gesprächstechniken und Verfahren der Umschreibung werden trainiert, moderne Medien mit einbezogen. Das neue Konzept der Sprachmittlung beinhaltet Aufgabenformen, die von besonderem Praxisbezug sind: mündliches Dolmetschen ebenso wie mündliches oder schriftliches, sinngemäßes bzw. zusammenfassendes Übertragen von Texten in die jeweils andere Sprache. (...)

 

Das Erschließen und kritische Analysieren von Informationen aus unterschiedlichen Quellen ist eine grundlegende Kompetenz. Die notwendigen Techniken werden anhand eines vielfältigen fremdsprachigen Textangebots geübt. Dazu gehören der gezielte Einsatz von Lesestrategien (kursorisches, detailgenaues, selektives Lesen) im Umgang mit Sachtexte und altersgerechten Beispielen literarischer Texte ebenso wie das Erschließen von Hörtexten, Filmen und anderen audiovisuellen Dokumenten, Graphiken, Karikaturen, Comics etc (...).

Sensibilität im Umgang mit kulturell anders geprägten Menschen ist die Voraussetzung für die in der modernen Welt grundlegende Fähigkeit zu interkulturellem Verstehen und Handeln (...).

Der gezielte Erwerb von Lernstrategien und Arbeitsmethoden soll die Schüler in die Lage versetzen, effizient zu lernen, zunehmend selbstständig – einzeln und im Team – zu arbeiten und auch die in einer Fremdsprache erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse beim Erlernen weiterer Fremdsprachen zu nutzen.“

 

Einige Beispiele aus der Fachschaftsarbeit sollen diese Aussagen illustrieren.

Bezüglich der Lernstrategien und Arbeitsmethoden wird zum Beispiel die Arbeit mit dem Wörterbuch (siehe 5.) betont. Eigene Recherche zu Themen der Landeskunde mit einer abschließenden Präsentation – auch fächerübergreifend - (etwa zum Thema Nationalparks in den USA) wird gefördert. Strategien der Texterschließung beinhalten u.a. Methoden, wie mit unbekannten Wörtern verfahren werden kann. Die reine Wort-für-Wort-Übersetzung verliert gegenüber der Mediation, also dem sinngemäßen Übertragen aus der Fremdsprache, mehr und mehr an Bedeutung (trotzdem bleibt sie als Testmöglichkeit weiter bestehen, insbesondere für konstrastives Arbeiten). Die neuen Lehrbücher der Reihe Green Line New bieten zudem eine Fülle Anregungen und Hinweisen, die dazu dienen, diese grundlegenden Kompetenzen zu fördern. Nicht zuletzt wird seitens der Fachschaft auch angeboten, sich am Austausch mit unserer Partnerschule in Blackburn (GB) zu beteiligen oder dort ein Praktikum (work experience) zu absolvieren – interkulturelles Lernen am Ort!

Gute bis sehr gute Oberstufenschüler können zudem ihr Können und Wissen unter Beweis stellen bei einer außerschulischen Prüfung der Universität Cambridge (CAE – Certificate of Advanced English), die viele der angesprochenen Kompetenzen verlangt. Das zu erwerbende Zertifikat wird an englischsprachigen Universitäten anerkannt und ist sicher von Vorteil bei Bewerbungen in der Arbeitswelt. Lehrkräfte der Fachschaft begleiten die Schüler bei Interesse.

4. Zentrale Jahrgangsstufentests / Vera 8

Seit einigen Jahren werden zu Beginn des Schuljahres in den Jahrgangsstufen 6 und 10 bayernweit zentrale Tests durchgeführt, die den Leistungsstand der Schüler wiedergeben sollen. Geprüft werden im Wesentlichen schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Hörverstehen, Leseverstehen und Anwendung sprachlicher Mittel. Diese Tests werden benotet und an unserer Schule im Rahmen der kleinen Leistungsnachweise wie Stegreifaufgaben gewertet. Zur Orientierung kann man die Tests der letzten Jahre auf der Homepage des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) (siehe 6. Links) einsehen. Aus den bisherigen Ergebnissen ist zu erkennen, dass das Gymnasium Pegnitz innerhalb Oberfrankens recht gut abgeschnitten hat.

 
Seit dem Schuljahr 2008/09 werden in den achten Jahrgangsstufen alle drei Jahre im März bundesweite Vergleichsarbeiten (VERA8) durchgeführt, die aber im Gegensatz zu den Jahrgangsstufentests in 6 und 10 nicht benotet werden.
5. Green Line New und weitere Materialien
 

Für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 empfiehlt die Fachschaft die Anschaffung eines eigenen Lehrbuches Green Line (New), Ausgabe Bayern, was aber keineswegs als verpflichtend angesehen werden darf. Der Vorteil liegt darin, dass die Bücher Wortschatz und Grammatik zur häuslichen Vorbereitung und Wiederholung auch jahrgangsstufenübergreifend einsetzbar sind und dass die Schüler in die Bücher hinein schreiben können.

Info zu den Englischbüchern 5. Klasse (.pdf)              

Begleitmaterialien zu diesen Bänden des Klett-Verlages (siehe 6. Links) gibt es mehr als genug. In der Regel wird das Lehrbuch begleitende Workbook durch die Englischlehrkraft der Klasse bestellt. Zudem bietet der Klett-Verlag für Green Line New einen sogenannten Schulaufgabentrainer (auch mit CD-Rom) – Vorsicht, die zwei Hefte gleichen sich äußerlich sehr – und Software für den häuslichen Computer. Empfohlen wird immer eine Rücksprache mit der Lehrkraft, ob solche Anschaffungen sinnvoll sind.  

Oft stellt sich auch die Frage nach zweisprachigen Wörterbüchern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches Wörterbuch mindestens 120 000 bis 130 000 Einträge aufweisen sollte, um es noch sinnvoll in höheren Jahrgangstufen einsetzen zu können. In der G8 beginnt die Arbeit mit diesen dictionaries bereits in der 6. Jahrgangsstufe. Ab der 10. Jahrgangsstufe können einsprachige und zweisprachige Wörterbücher in Schulaufgaben zum Einsatz kommen. Im Abitur nach der Qualifikationsphase (Q12) müssen beide Wörterbücher von den Schülern verwendet werden. Nähere Angaben können die jeweiligen Lehrkräfte der 10. und 11. Jahrgangsstufen machen.

Das einsprachige Wörterbuch wird in der Oberstufe verwendet. Am Gymnasium Pegnitz ist seit Jahren das Oxford Advanced Learner’s Dictionary eingeführt.

6. Links    
   

a. Für offizielle Informationen und Jahrgangsstufentests:
                    Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB):
                    www.isb.bayern.de
                b. Für unser Schulbuch aus dem Klett-Verlag (Green Line New):
                    www.klett-verlag.de
                c. Weitere wertvolle Links mit vielen Informationen zu
                    Literatur, Landeskunde, Medien, Methodik etc.  Surfen        lohnt sich für Schüler, Eltern und Lehrer:
                    http://students.fim.uni-passau.de/~bayersdo/
             

d. Cambridge Institute für die CAE-Prüfung:
                   www.cambridge-exams.de/exams/cae.php

               e. Jahrgangstufentest Klasse 6 & 10:

                   www.isb.bayern.de/gymnasium/leistungserhebungen/jahrgangsstufenarbeiten-gymnasium/englisch/