UNESCO-Projekt-Schule

Gerade wegen der vielen Auslandskontakte hat sich das Gymnasium Pegnitz 1991 dem UNESCO-Schul-Projekt angeschlossen, dem heute in der Bundesrepublik Deutschland über 130 und weltweit über 6000 Schulen der verschiedensten Gattungen angehören.

UNESCO-Projektschulen wollen durch ihre schulische und außerschulische Tätigkeit im Rahmen eines Netzwerkes aktiv die Ziele der UNESCO (einer Unterorganisation der UNO) unterstützen. Maßgebliche Ziele sind hierbei, in besonderer Weise Ideen der internationalen Verständigung und Formen des interkulturellen Lernens zu verwirklichen.

Hierdurch soll einerseits die Einsicht in die eigene regionale und nationale Kultur wachsen, andererseits das Verständnis für andere Menschen und Kulturen zunehmen. Damit soll ein wichtiger Beitrag für eine lebenswerte Zukunft in einer friedlichen Welt geleistet werden. Konkret wird dies durch die Mitarbeit bei folgenden Schwerpunkten:

  • Menschenrechte für alle verwirklichen,

  • Armut und Elend bekämpfen,

  • Umwelt schützen und bewahren,

  • Anderssein der anderen akzeptieren.

Die Schulen des UNESCO-Netzwerkes heben diese Ziele in ihrem schulischen Leben besonders hervor und arbeiten auf Landes- und Bundesebene in vielfältiger Weise zusammen. 

 

 

Das Gymnasium Pegnitz - eine UNESCO-Projektschule

Frankfurter Erklärung der deutschen UNESCO-Projektschulen

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind. 

In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und kon­struk­tiven Dialog zurückzukehren.

(April 2016)