Informationen zur OGS
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Die Offene Ganztagsschule (OGS)

Seit dem Schuljahr 2011/12 bietet das Gymnasium mit Schülerheim Pegnitz die „Offene Ganztagsschule“ (OGS) zur Nachmittagsbetreuung an. Diese Betreuung ist für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 möglich.

Der Eltern- und Fördererverband ist Träger der OGS und kümmert sich um die Verträge der Betreuer und die Abwicklung der Finanzen mit der Regierung von Oberfranken.

Die OGS hat sich in den letzten Jahren zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Aktuell besuchen 47 Schüler in 2 Betreuungsgruppen die OGS. Dafür werden 6 qualifizierte Betreuer beschäftigt.

Allgemeines zur Offenen Ganztagsschule (OGS)

Die offene Ganztagsschule ist ein freiwilliges schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Der Unterricht an offenen Ganztagsschulen findet wie gewohnt überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern dies wünschen, besuchen dann nach dem stundenplanmäßigen Unterricht die jeweiligen Ganztagsangebote.
Zur familiengerechten Förderung und Betreuung gehören:

  • Mittagsverpflegung
  • Hausaufgabenbetreuung und Fördermaßnahmen
  • Freizeitangebot mit sportlichen, musischen und gestalterischen Aktivitäten

Schulischer Wahlunterricht und Arbeitsgemeinschaften werden selbstverständlich für alle Schüler fortgeführt (auch für diejenigen, die nicht am Ganztagsangebot teilnehmen). Über die Einrichtung von offenen Ganztagsschulen entscheidet der Staat im Rahmen seiner Haushaltsmittel.

Angebote

Art und Ausgestaltung der Angebote hängt von den Bedürfnissen und Möglichkeiten an der jeweiligen Schule ab. Die Schulen, ihre Sachaufwandsträger und Kooperationspartner entwickeln das jeweilige Angebot gemeinsam. Hierbei können und sollten auch Vereine, Verbände und andere Institutionen eingebunden werden.

Personal

Welche Personen die Förderung und Betreuung übernehmen, hängt von den jeweiligen Inhalten und Möglichkeiten vor Ort ab. In Frage kommen Sozialpädagogen, Erzieher, Übungsleiter sowie sonstige für das jeweilige Angebot geeignete Personen (auch Experten aus der Wirtschaft, Leiter von Jugendgruppen, engagierte Eltern), aber auch pädagogisches Personal.
Nach Verfügbarkeit können auch Lehrkräfte eingesetzt werden. Dadurch verringert sich das Budget um den Gegenwert der entsprechenden Lehrerwochenstunden.

Zeitlicher Rahmen

Offene Ganztagsschulen bieten an mindestens vier der fünf Wochentage ab Unterrichtsende bis mindestens 16 Uhr verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote (wöchentlich mindestens 12 Stunden).
Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder auch nur für bestimmte Tage anzumelden (Minimum: 2 Nachmittage bzw. 6 Wochenstunden, wobei ein Nachmittag Regelunterricht eingerechnet werden kann). Um die Planbarkeit zu erleichtern, muss die Anmeldung verbindlich für ein ganzes Schuljahr folgen.
Die offene Ganztagsschule ist eine schulische Veranstaltung ebenso wie der Klassenunterricht am Vormittag.

Schularten

Eine offene Ganztagsschule kann an Mittelschulen, Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkt Lernen (Mittelschulstufen), Sonderpädagogischen Förderzentren (Mittelschulstufen), Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien eingerichtet werden (jeweils Jahrgangsstufen 5 bis 10). In Ausnahmefällen können auch Grundschüler in einem solchen offenen Ganztagsangebot mitbetreut werden. An Grundschulen und in der Grundschulstufe der Förderschulen bieten die Angebote der Mittagsbetreuung und verlängerten Mittagsbetreuung eine verlässliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler am Nachmittag.

Nähere Infos zum schulischen Alauf und die Organisation gibt es auf der Internetseite der Offenen Ganztagsschule bzw. der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.